Anlässlich der Ereignisse am 22. Juli 2011 in Oslo und Utoya über diesen Link zu finden:
Liebe Besucher,
was ist es, das Sie hierher lockt? Vielleicht der Titel dieser Homepage oder ihr etwas eigenwilliges Layout? Eventuell aber auch die Suche nach etwas Besonderem, das aus dem Rahmen fällt, auffällt und gefällt?
Sie sind gekommen und werden hier herzlich begrüßt.
WILLKOMMEN auf HERZBLÄTTCHEN!
Hier finden Sie wahrscheinlich nichts oder gar nicht viel von allem, dass Sie bisher mit diesem Begriff verbanden.
HERZBLÄTTCHEN ist der Titel eines Gedichtes, das eine junge Sechzehnjährige in 1936 schrieb. Sie schrieb es und lernte im selben Jahr, dann siebzehnjährig ihren Freund kennen, der später ihr Mann wurde, den sie liebte, zum Glück durch den Krieg nicht verlor, sie sich wiederfanden. Inzwischen schon zwei geborene Kinder, das dritte kam dann erst viel später.
Schwere Zeiten durchlebt, sich immer zur Seite gestanden, gebangt, gehofft, geliebt und bis ins hohe Alter hinein zufrieden gewesen mit dem, was ihnen vom Leben blieb im Wandel der Zeiten und bis hin zum eigenen Tod, der sie trennte.
Die 1936 sechzehnjährige junge Dame starb 1994, im Alter von vierundsiebzig Jahren. Sie stammte aus Grimma in Sachsen und starb in Thallichtenberg, Rheinland-Pfalz. Ihr Mann überlebte ihren Tod um neun Jahre bis 2003.
Helene Gertrud Kohlmann, verheiratete Böhme, hinterließ zirka dreihundert schöne lyrische Gedichte, die ihre Familie noch immer bewahrt. Doch werden auf Herzblättchen nur sehr wenige davon vorgestellt. Insgesamt wird sich diese Page jedoch mit Vielem beschäftigen, dass wert ist, erhalten zu bleiben oder wieder hervorgeholt, nicht nur aus Feder und Nachlass der 1936 jugendlichen Schreiberin des Gedichtes, welches dieser Homepage ihren Namen gab.
Sascha-Kai Böhme
Schutzengel
Engel der Geborgenheit, 100x50 cm, Acryl auf Leinwand, gemalt von Jutta Borree, Rheda-Wiedenbrück 2009
Geborgenheit
Aufgehoben bin ich
alle Tage
angenommen,
aufmerksam
beachtet.
Himmlisches Wesen
bringt zu mir
die Freude,
das Lachen,
die Hoffnung.
Abgeben darf ich nun
für all meine Zeit
das Bangen,
die Sorge,
den Unmut.
Glauben werde ich
fortan dem Engel,
der zu mir spricht,
leise flüstert:
„Sorge dich nicht.“
Seine Botschaft ist
klar, deutlich
verständlich,
anspruchsvoll:
Ich darf nehmen.
©byskb24.12.2010
Begleitmotto der Homepages von Sascha-Kai Böhme (©skb/©SKB)
Herzblättchen
